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Ein professioneller Hersteller und Vertreiber von verschiedenen elektronischen Waagen, Feuchtigkeitsanalysatoren, Viskosimetern und Laborinstrumenten für Gewichtsmessgeräte.

Wie benutzt man ein Viskosimeter richtig?

Viskositätsmessgeräte werden häufig zur Messung der dynamischen Viskosität verschiedenster Flüssigkeiten wie Harze, Tinten, Farben, Lebensmittel, Arzneimittel, Klebstoffe usw. eingesetzt. Aufgrund ihrer einfachen Bauweise, des moderaten Preises und ihrer praktischen Handhabung erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Im Rahmen der Langzeitprüfung stellten wir jedoch fest, dass viele Anwender, insbesondere Prüfer in kleinen und mittleren Unternehmen, Probleme bei der Verwendung der Viskosimeter haben. Die Leistung der geprüften Geräte übertrifft oft die Anforderungen der nationalen metrologischen Prüfvorschriften. Oder die Geräte erfüllen bereits die Kalibrierstandards von Brookfield, die Messwerte der Anwender weichen jedoch bei der tatsächlichen Probenanalyse stark ab.

 Digitales Rotationsviskosimeter

Digitales Rotationsviskosimeter

Wie können wir genaue und zuverlässige Messergebnisse erzielen?

Bei der korrekten Verwendung eines digitalen Rotationsviskosimeters sind folgende Punkte zu beachten:

NO 1

Schmiede benötigen ihre eigene Hardware! Die Leistungskennzahl des Messgeräts muss zunächst den Anforderungen der metrologischen Prüfvorschriften oder den Kalibrierstandards der Hersteller von Brookfield entsprechen. Das verwendete Messgerät sollte regelmäßig überprüft werden. Bei Bedarf (häufiger Einsatz oder kritischer Qualifizierungszustand) ist eine Zwischenprüfung durchzuführen, um die Messgenauigkeit zu ermitteln. Der Koeffizientenfehler muss innerhalb des zulässigen Bereichs liegen, andernfalls lassen sich keine genauen Daten gewinnen.

NO 2

Besonderes Augenmerk muss auf die Temperatur der Prüfprobe gelegt werden. Viele Anwender ignorieren diesen Punkt und gehen fälschlicherweise davon aus, dass die Temperaturabweichung keine Rolle spielt. Experimente zeigen jedoch: Bei einer Temperaturabweichung von 0,5 °C kann die Viskosität mancher Flüssigkeiten um mehr als 5 % abweichen. Die Temperaturabweichung hat also einen großen Einfluss auf die Viskosität; je höher die Temperatur, desto geringer die Viskosität. Daher ist es wichtig, die Temperatur der zu messenden Flüssigkeit möglichst nahe am Sollwert zu halten. Für genaue Messungen sollte die Abweichung 0,1 °C nicht überschreiten.

NO 3

Auswahl des Messbehälters (Probenbecher). Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung des Doppelzylinder-Messsystems sorgfältig durch. Unterschiedliche Rotoren (Innenzylinder) müssen mit den entsprechenden Außenzylindern (Probenbechern) kombiniert werden, da sonst die Messergebnisse stark abweichen. Bei einem Einzylinder-Rotationsviskosimeter ist der Radius des Außenzylinders prinzipiell unendlich groß. In der Praxis muss der Innendurchmesser des Außenzylinders, also des Messbehälters, jedoch einen bestimmten Wert nicht unterschreiten. Beispielsweise benötigt das Laborstandard-Rotationsviskosimeter der Firma Brookfield (USA) einen 600-ml-Becher für die Messung. Experimente zeigen, dass insbesondere bei Verwendung des Rotors Nr. 1 ein zu kleiner Innendurchmesser des Behälters zu einem großen Messfehler führt.

NO 4

Rotor- und Drehzahlwahl. Wählen Sie den Rotor korrekt aus oder stellen Sie die Drehzahl so ein, dass der Drehmomentprozentsatz des Messwerts zwischen 10 % und 100 % liegt. Ist der Drehmomentprozentsatz zu niedrig, ist der Messwert ungültig; ist er zu hoch, wird der Messbereich überschritten und es erfolgt kein Messwert.

NO 5

Die Eintauchtiefe des Rotors und der Einfluss von Blasen sind entscheidend. Rotationsviskosimeter stellen hohe Anforderungen an die Eintauchtiefe des Rotors und müssen gemäß der Bedienungsanleitung betrieben werden (bei einigen Doppelrohr-Viskosimetern gelten strenge Vorgaben hinsichtlich der zu prüfenden Flüssigkeitsmenge, die mit einem Messzylinder abgemessen werden muss). Der Rotor taucht häufig in Flüssigkeiten mit Blasen ein, die meist nach einer gewissen Rotationszeit aufsteigen und verschwinden. Blasen, die sich am unteren Teil des Rotors festsetzen, lassen sich jedoch manchmal nicht vollständig entfernen. Da Blasen die Messdaten stark verfälschen, ist ein langsames Kippen des Rotors um 45° eine effektive Methode, ihn einzutauchen.

NO 6

Reinigen Sie den Rotor rechtzeitig. Der Messrotor (einschließlich des Probenbechers) muss sauber und frei von Verunreinigungen sein. Im Allgemeinen sollte er nach der Messung, insbesondere nach der Messung von Lacken und Klebstoffen, umgehend gereinigt werden. Die Messung der Probe mit einem verschmutzten Rotor kann zu unvorhersehbaren Verfälschungen der Messergebnisse führen.

Abschluss

Nur bei korrekter Anwendung des Viskosimeters lassen sich genaue und zuverlässige Messdaten gewinnen. Vor der Messung von Proben sollten Sie sich daher unbedingt mit der korrekten Bedienung und den Sicherheitsvorkehrungen des Viskosimeters vertraut machen. Nur so können Sie die gewünschten genauen Messergebnisse erzielen.

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